Konvektionswärme (oder Umluftwärme) – mehr als nur heiße Luft?

Als Konvektionswärme wird die Wärmeübertragung durch die Luft bezeichnet. Viele „moderne“ Heizgeräte bedienen sich dieser Wärmeübertragung.
Sie bietet einen Vorteil: Die Wärme ist relativ schnell spürbar. Darüber hinaus bietet die bloße Erwärmung der Raumluft aus unserer Sicht überwiegend negative Aspekte:

 Konvektionswärme

Konvektionswärme

angenehm ?

Hohe Heizlufttemperaturen schaffen ein unangenehmes von Luftbewegungen („Zug“) und ungleichmäßigen Luftschichten (oben warm / unten kalt) geprägtes Raumklima.

wirtschaftlich ?

Aufgeheizte Raumluft verflüchtigt sich umgehend beim Öffnen von Türen und Fenstern und muss dann „nachgeheizt“ werden. Das bedeutet mehr Bedienungsaufwand und höheren Holzverbrauch bei unstabilen Raumklima.

gesund ?

Hohe Temperaturen in engen und kaum zugänglichen Wärmetauscherflächen, den Konvektionsmänteln, bewirken eine ständige Anreicherung der durchströmenden Heizluft mit alten Staubablagerungen.

Die hohe Luftgeschwindigkeit verteilt belastende Staubpartikel gleichmäßig in alle Teile des Raumes. Das ist gefährlich für Allergiker und für alle anderen Raumbewohner schlicht ungesund.

komfortabel ?

Konvektionsöfen setzen die natürliche Luftfeuchtigkeit herunter und trocknen die Oberflächen der Baustoffe in der Ofenumgebung erheblich aus. Vor allem Holz an Boden, Wand und Decke sowie Möbeln baut durch beständige Bewegung die entstehenden Materialspannungen ab und neigt zu Fugen- und Rissbildungen.

Auf den menschlichen Körper wirkt diese „oberflächliche“ Wärme eher heiß und stickig als wirklich durchdringend und wohlig. Dabei können Effekte entstehen, dass man sich den Schweiß vom Kopf wischt und doch innerlich fast fröstelt.

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