Häufige Fragen

Dürfen unsere Kompakt-Grundöfen raumluftunabhängig betrieben werden?

Ja, das dürfen Sie!

Gerade in modernen Gebäuden wie Niedrigenergie- und Passivhäusern ist eine externe Zufuhr von Verbrennungsluft für Kleinfeuerungsanlagen unabdingbar. Dies hat damit zu tun, dass wegen der energetischen Optimierung dieser Gebäude die Gebäudehülle ziemlich dicht ist und so durch Fenster und Türen keine kalte Außenluft in das Gebäude nachströmen kann, wenn die Feuerstelle in Verwendung ist. Die für die Verbrennung erforderliche Zuluft muss daher direkt von Außen zugeführt werden. Dies kann z.B. über eigene Verbrennungszuluftschächte im Rauchfang, über Kanäle im Fußbodenaufbau oder an der Kellerdecke erfolgen. Da dabei viele Aspekte (Dimensionierung, Strömungswiderstand, Bauteilstatik, Kondensation, Wärmeschutz, Brandschutz, Tiersicherung, Wasserschutz)  zu berücksichtigen sind, sollte die Planung und Ausführung nur durch qualifizierte Fachkräfte erfolgen. Beachten Sie bitte, dass oftmals ein Unterdruckwächter nötig ist, um unsere Kompakt-Grundöfen raumluftunabhängig betreiben zu dürfen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Halten unsere Kompakt-Grundöfen die zweite Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) ein?

Ja, selbstverständlich!

Seit dem 1.1.2015 ist die zweite Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) in Kraft getreten. Diese Verordnung dient im Allgemeinen vor allen Dingen dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen. Im Bereich der Neuanschaffung eines Holzofens handelt es sich um folgende Anforderungspunkte: Feinstaub, Wirkungsgrad sowie CO2-Gehalt. Dies bedeutet, dass Öfen, die diese Anforderungswerte nicht einhalten, abgebaut und aussortiert werden müssen. Bei einem Grundofen, der bis zum 31.12.2014 gebaut wurde, gibt es eine Ausnahmeregelung. Dieser Speicherofen steht unter Bestandschutz. Jeder Kachelofen, der in diesem Jahr gebaut wurde bzw. gebaut wird, muss zertifiziert sein. Für diese Zertifizierung gibt es drei Möglichkeiten: Entweder es wird ein von der Industrie hergestellter Feuerraum, der die oben genannten Anforderungspunkte erfüllt. Oder der Feuerraum des Grundofens wird weiterhin handwerklich individuell erstellt und beim Aufbau beim Kunden gemessen. Diese Möglichkeit der Vor-Ort-Messung macht unserer Meinung nach überhaupt keinen Sinn, da hierbei im Vorfeld nicht gewährleistet werden kann, ob der Speicherofen überhaupt genutzt werden darf. Die dritte und im Fall der Ofen-Manufaktur beste Möglichkeit war unseren eigenen Feuerraum prüfen und zertifizieren zu lassen. Nun arbeiten wir unabhängig von der Industrie, was uns als mittelständisches Unternehmen schon ein Stück weit stolz macht.

Wie hoch ist der Wirkungsgrad unserer Kompakt-Grundöfen?

Um ein Holzfeuer so effektiv wie möglich zu nutzen, sollte die Abbrand-Temperatur im Feuerraum des Grundofens so hoch wie möglich sein. Wir sprechen hier von ca. 900 °Celsius. Mit dieser erhöhten Temperatur wird außerdem der bestmögliche Wirkungsgrad erzeugt. Wir erreichen mit unseren Speicheröfen einen Wirkungsgrad von ca. 84 – 88 %. Dies ist abhängig von der Höhe des Ofens und der entsprechenden Länge des keramischen Nachheizzugs.

In dieser  ca. einstündigen Befeuerungsphase heizt sich der Grundofen über die mit einer starken Speicherkapazität ausgestatteten Schamtottesteine auf und gibt diese gespeicherte Wärme über Stunden kontinuierlich an den zu beheizenden Raum ab. Die Rauchgase des Feuers, welche die meiste Energie in sich tragen, werden über ein langes Rauchgassystem, das sogenannte Zugsystem, durch den Grundofen hindurch nach oben in den Schornstein geleitet und durch diesen Vorgang komplett genutzt. Hierdurch entsteht der für den Speicherofen typische Wärmespeichereffekt. Der Grundofen beheizt somit mit nur zwei Abbränden an einem Tag (Winter), bzw. nur einem (Übergangszeit) die eigene Räumlichkeit und erzeugt eine komfortable Wärme, die seinesgleichen sucht. Wer sich einmal nach einem verschneiten und kalten Winter-Spaziergang an den eigenen Kachelofen gesetzt hat, wird es nicht mehr missen wollen.

Der SOSTRA benötigt weniger Platz, ist leichter, je nach Ausführung bis zu 500 kg, und setzt durch die Herd-/Schnellheizplatte die Wärme schneller frei. In seinem Feuerraum (Innenmaß: 25 x 25 cm) können trotzdem längere Holzscheite (33 o. 50 cm) stehend verbrannt werden.

Der SOLAN ist praktisch eine Kombination aus beiden Öfen.

Welches dieser Grundofen-Modelle passt denn nun am besten in meine Räumlichkeit?

Um diese Frage bestmöglich zu beantworten, führen wir für jeden Interessenten eines Kachelofens eine individuelle Wärmebedarfsanalyse durch. Diese speziell für Sie durchgeführte Analyse berechnet den perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Kachelofen und ist selbstverständlich nicht mit Kosten oder Verbindlichkeiten verbunden.

Seinen Namen trägt der Grundofen, weil die Feuerung am niedrigsten Punkt des Ofens erfolgt, eben am sogenannten „Grund“.  Man spricht hier von einem geschlossenen Feuerboden. Da der Brennstoff Kohle,  im Gegensatz zu Holz,  eine Belüftung von unten voraussetzt, wird bei der Rostefeuerung Kohle verbrannt.  Ein Grundofen sollte hingegen nach Möglichkeit nur mit dem natürlichen Brennstoff Holz beheizt werden. Denn der Feuerboden hat, wie bereits erklärt, keinen Rost. Holz hinterlässt im Feuerraum, da es beim Verbrennungsvorgang fast komplett verbrennt, sehr wenig Asche. Und diese kann bedenkenlos auf den Kompost entsorgt bzw. zur Düngung von Pflanzen verwendet werden. Werden andere Brennstoffe verwendet, ist das zudem für den Speicherofen nicht förderlich. Ein Speicherofen hat keinen Bedarf an zusätzlicher Speichermasse im Brennstoff. Daher sind alle Holzarten bestens geeignet um Ihren neuen Kachelofen der Ofen-Manufaktur zu befeuern.

Worin genau unterscheiden sich SOSTRA , SOLAN und WALAN außer in Größe und Preis?

Der wichtigste Unterschied ist das unterschiedliche Grundrissmaß:

Der WALAN kann durch seine Größe und die höhere Speichermasse (bis zu 1000 kg) mehr Wärme aufnehmen und abgeben und somit auch größere Wohnsituationen äußerst effektiv beheizen.

Neben seinem größeren Feuerraum (Innenmaß: 38 x 38 cm) und größerer Feuersichtscheibe bietet er Spielraum für individuelle Sonderwünsche (wie Backfach etc.).

Der SOSTRA benötigt weniger Platz, ist leichter, je nach Ausführung bis zu 500 kg, und setzt durch die Herd-/Schnellheizplatte die Wärme schneller frei. In seinem Feuerraum (Innenmaß: 25 x 25 cm) können trotzdem längere Holzscheite (33 o. 50 cm) stehend verbrannt werden.

Der SOLAN ist praktisch eine Kombination aus beiden Öfen.

Ist das Backfach für Zubereitung von Backspeisen geeignet?

Ist das Backfach voll funktionsfähig mit Unter- und Oberhitze und für die Zubereitung verschiedener Backspeisen (Aufläufe, Pizza, Braten etc.) geeignet?

Ja sicher. Nachdem Sie sich mit den verschiedenen Befeuerungsweisen vertraut gemacht haben, ist das problemlos möglich.

Durch diese Backweise erzielen Sie meistens sogar ein viel besseres Ergebnis als mit einem Elektro-Ofen.

Gibt es den WALAN in jeder Ausführung auch mit Backfach und lässt sich das Backfach auch von der Seite anordnen?

Ja, selbstverständlich.

Ist meine bestehende Schornsteinsituation für den Betrieb eines Speicherofens geeignet?

Fragen Sie vorab Ihren zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister (folgend BFSM). Er gibt Ihnen kompetent Auskunft über die Rahmenbedingungen für Ihre Feuerstelle.

Unter http://www.schornsteinfeger.de/ können Sie ganz leicht den für Sie zuständigen BSFM ermitteln.

Zur Klärung technischer Details setzen wir uns auch gern mit Ihrem BSFM in Verbindung. Dies ist Bestandteilteil unseres Service.

Sollte Ihr bisheriger Schornstein nicht zum Anschluss eines (zusätzlichen) Ofens geeignet sein, lohnt es sich über die Installation eine externen Edelstahlkamins nachzudenken. Wir vermitteln Ihnen auf Wunsch gerne bewährte Anbieter.

Sind SOSTRA und WALAN für den Anschluss an eine raumluftunabhängige Verbrennungsluftzufuhr geeignet?

Ja.

Inhaltsbereich
Leerer Bereich. Bearbeiten Sie die Seite und fügen Sie Inhaltselemente hinzu.